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Martin Zürn

 

Hl. Barbara um 1640

 

Linde, vollrund geschnitzt, großteils originale Fassung, mit Krone 95 cm hoch,

40 cm breit, 25 cm tief.

 

Provenienz: Süddeutscher Privatbesitz

vgl .Lit.: Claus Zoege von Manteuffel, Zürn, Bd. 2, Nr. 244

 

Martin Zürn stammte aus einer der bedeutendsten oberschwäbischen Bildhauerfamilen der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert. Er war ein Sohn von Hans Zürn d.Ä. und wurde um 1590 wohl in Waldsee geboren. 1615 ist er erstmals als Bildhauer urkundlich erwähnt. Von 1643 bis 1665 war er als Meister in Braunau am Inn tätig. Dort dürfte er auch verstorben sein.

Bedeutende Werke von ihm stehen in Überlingen am Bodensee, in Waldsee und Wasserburg am Inn, in Burghausen an der Salzach und in Braunau am Inn.

 

Die sich leicht nach rechts drehende Heilige (wohl eine hl. Barbara) steht leicht und sehr bewegt auf einem Wolkensockel. Sie ist rundumsichtig gechnitzt und besitzt noch großteils ihre originale Farbigkeit. Ihr feingliedriger Gesichtsausdruck und das am Körper streng anliegend drapierte Gewand zeigt den Übergang von Martin Zürns strengem Schnitzstil hin zu seinem weicheren Spätstil.